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Ist Lissabon sicher für Touristen? Kriminalität und Gefahren? Ist Lissabon sicher für Frauen und Alleinreisende?

Lissabon ist eine der sichersten Hauptstädte Europas. Nur die wenigsten Touristen erleben während ihres Aufenthalts irgendwelche Schwierigkeiten oder Gefahren. Die Stadt ist fortschrittlich, liberal und vielfältig. Frauen, Alleinreisende, aber auch Senioren werden sich hier vollkommen sicher fühlen.

Dessen ungeachtet handelt es sich bei Lissabon um eine große Stadt, in der auch zwielichtige, merkwürdige oder verzweifelte Menschen leben. Daher ist es unerlässlich, dass Sie denselben gesunden Menschenverstand verwenden wie zu Hause auch. Am ehesten machen Besucher in Lissabon Bekanntschaft mit sehr versierten Taschendieben sowie einer schier endlosen Anzahl an „Drogenhändlern“, die aber kaum mehr als zerstoßene Kräuter verkaufen.
In diesem Reiseführer beleuchten wir mögliche Schwierigkeiten genauer, denen Touristen während ihres Aufenthalts begegnen könnten. Außerdem geben wir Ihnen nützliche Links für weitergehende Informationen.

 

 

Sicherheit auf höchstem Niveau

Portugal ist ein Land mit politisch stabilen Verhältnissen. Die Menschen sind freundlich und offenherzig. Der Tourismus ist eine wichtige Einnahmequelle. Daher wurde in den letzten Jahren viel in den Aufbau einer zuverlässigen touristischen Infrastruktur sowie in die Weiterbildung der Beschäftigten investiert.

Die für Touristen wichtigsten Gegenden in Lissabon sind sehr sicher. Tagsüber sind zahlreiche Polizisten präsent, die insgesamt nur sehr wenig Straftaten gegenüber Touristen verzeichnen. Die meisten ernsthaften Verletzungen oder Schwierigkeiten ziehen sich Touristen bei ausgiebigen Trinkgelagen bzw. bei Aktivitäten zu, die mehr als leichtsinnig und gefährlich sind. Falls Sie nichts dergleichen im Sinn haben, sondern die Stadt als verantwortungsbewusster Tourist besuchen möchten, ist Lissabon ein sehr sicheres Reiseziel.
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Weitere wichtige Punkte, die Sie beachten sollten

• Landessprache ist portugiesisch. Die meisten Beschäftigten, die mit Touristen zu tun haben, sprechen jedoch auch Englisch (und Deutsch).
• Für die Zubereitung und den Verkauf von Speisen gelten strenge Bestimmungen. Daher brauchen Sie sich keine Sorgen darüber zu machen, wo Sie essen oder ob die Qualität der Speisen angemessen ist.
• Die Gesundheitsversorgung für lebensbedrohliche Erkrankungen ist in Lissabon gut. Bei allen anderen Beschwerden erscheint sie manchmal ineffizient und unorganisiert.
• Lissabon ist auch für Frauen und Alleinreisende sicher. In der Stadt treffen sich viele Rucksackreisende.
• Meine Eltern sind mittlerweile beide in ihren Siebzigern und haben Lissabon bereits mehrere Male auf eigene Faust besucht. Sie empfehlen die Stadt immer wieder ihren Freunden, die sich im selben Alter befinden.
• Im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Reisezielen haben Touristen in Lissabon nicht ständig das Gefühl, finanziell ausgenommen zu werden.
• Fahren Sie in Lissabon kein Auto! Der öffentliche Nahverkehr ist hervorragend ausgebaut. Auch Taxis sind sicher und günstig.
• Sie können das Leitungswasser trinken. Aber Achtung! In älteren Gebäuden ist das Rohrleitungssystem oftmals veraltet und führt zu einer Kontaminierung des Leitungswassers. Vergewissern Sie sich stets, ob Sie das Wasser gefahrenlos trinken können.
• Verzichten Sie niemals auf einen Reiseversicherungsschutz.

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Wichtige Informationen für den Notfall

The emergency telephone number of Portugal (and Europe) is 112.
Minderschwere Straftaten bzw. Notfälle (Taschendiebstahl, Verlust von Eigentum usw.) melden Sie am besten der Touristenpolizei, deren Station sich in Foz Palace am Praça dos Restauradores befindet. (GPS: 38.71580, -9.14232). Sie erreichen die Polizeistation unter der Rufnummer (+351) 213421623. Die meisten Versicherungen verlangen eine Anzeige bei der Polizei (manchmal innerhalb von 24 Stunden nach Eintreten des Versicherungsfalles). Auch hierfür ist die Polizeistation im Foz Palace (Palácio Foz) die richtige Anlaufstelle.

Taschendiebstahl – Lissabons häufigstes Vergehen

Touristen sollten sich in Lissabon bewusst sein, dass sich gerade in großen Menschenmengen oder entlang der Straßenbahnlinien zahlreiche Taschendiebe tummeln. Diese sind sehr geschickt und wählen ihre Opfer bewusst aus – vorrangig Touristen, die sorglos (oder müde) sind. Wenn Sie mit der Straßenbahn unterwegs sind, sollten Sie keine wertvollen Gegenstände in Ihre Gesäßtaschen stecken. Tragen Sie Rucksätze stets vor dem Bauch und seien Sie äußerst aufmerksam, wenn Sie in der Nähe einer Tür stehen.

Taschendiebe in Lissabon sind keine Portugiesen, sondern stammen mehrheitlich aus Osteuropa. Sie werden von organisierten Banden eingeflogen, um ein paar Tage in der Stadt zu „arbeiten“. Sie sehen nicht wie gewöhnliche Taschendiebe aus. Viele von ihnen sind Frauen, die sich gut kleiden, um sich besser in die Menschenmenge einzufügen.
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Warum unternimmt die Polizei nichts gegen Drogendealer?

Portugal verfolgt einen sehr fortschrittlichen Ansatz in Bezug auf Drogen und Suchtkranke. Sie werden eher als medizinisches Problem angesehen und nicht als kriminelles.

Auf Ihren Spaziergängen durch Lissabon werden Ihnen immer wieder Drogenhändler begegnen (oder Sie ansprechen). Die Polizei verfügt nicht über ausreichend Kapazitäten, um sie alle festzusetzen oder dem Problem Herr zu werden. Außerdem handelt es sich bei den „Drogen“ um wenig mehr als zerstoßene Kräuter.

Fühlen Sie sich nicht angegriffen, wenn Ihnen Drogen angeboten werden. Lehnen Sie einfach bestimmt ab. Es hat auch keinen Sinn, die Dealer bei der Polizei zu melden. Streiten Sie sich nicht mit ihnen. In den meisten Fällen handelt es sich um verzweifelte Menschen. Gehen Sie einfach weiter.

Gegenden, die Sie meiden sollten

Im Allgemeinen ist es im Stadtzentrum Lissabons sicher. Dies schließt die Bezirke Baixa und Chiado sowie den Bereich um die Avenida da Liberdade ein. Die schlimmsten Viertel befinden sich weit im Nordwesten der Stadt, in die es Touristen nie verschlägt

In den Bezirken Intendente, Mouraria und Anjos (entlang der grünen U-Bahn-Linie) leben traditionell viele Einwanderer. Unseren Eltern würden wir kein Hotel in diesen Gegenden empfehlen.

Der Bezirk Cais de Sodre hat sich aus einem heruntergekommenen Rotlichtbezirk zu einem zentralen Treffpunkt für ein pulsierendes Nachtleben gemausert. Diese Gegend ist ideal für eine ausgelassene Partynacht, allerdings schimmern einzelne Elemente der nicht so rühmlichen Vergangenheit des Bezirks immer wieder durch.

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